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U3-Ausbau im Kreis auf gutem Weg

Vor einer Woche war ich mit dem Caritas-Pflegedienst unterwegs, um mich auch praktisch über die Frage der Sicherstellung der Pflege zu informieren. Heute näherte ich mich den Problem des demographischen Wandels von der anderen Seite der Alterspyramide: zusammen mit Ute Schäfer, der Familienministerin Nordrhein-Westfalens, unserer Bundestagsabgeordneten Helga Kühn-Mengel, die auch Vorsitzende des AWO-Kreisverbandes Rhein-Erft ist, unserem Kreisvorsitzenden Markus Ramers und vielen weiteren Mechernichern Kommunalpolitikern besuchte ich die AWO-Kindertagesstätte Abenteuerland in Kommern. Dabei konnten wir uns vor Ort ein Bild davon machen, wie der Ausbau des Betreuungsangebotes für unter Dreijährige (U3) umgesetzt wird. Vor einem Jahr ist die KiTa Abenteuerland umfangreich erweitert worden: so entstand neben weiteren Funktionsräumen eine integrative U3-Gruppe mit 16 Plätzen, eine wichtige Erweiterung des Angebotes in meiner Heimatstadt Mechernich.

Die Bilder in der Galerie geben einen Eindruck über das großzügige Raumangebot der KiTa. Besonders angetan hat es mir das weiträumige Außengelände, dass den Kindern viel Platz zu toben und spielen gibt. Wobei besonders hervor zu heben ist, das ab 14:00 Uhr das Außengelände (Spielplatz) der Allgemeinheit zu Verfügung steht. Das war möglich,  weil  die Kosten der Spielgeräte zum Teil auch mit von der Stadt Mechernich finanziert wurden. Es gibt sogar drei kleine Hochbeete, auf denen Gemüse angepflanzt wird!

Es hat richtig Spaß gemacht, mit wie viel Freude und Unbefangenheit die Kinder dem hohen Besuch begegneten; keine Frage, sie fühlen sich wohl in ihrem Abenteuerland :-).

Als Landrat wird der weitere Ausbau des Kinderbetreuungsangebotes eine wichtige Aufgabe für mich sein. Die Vereinbarung von Beruf und Familie ist der entscheidende Schlüssel, ob sich Paare für Kinder entscheiden können. Und ein wohnortnahes, differenziertes Betreuungsangebot ist ein entscheidendes Kriterium für die Wahl des Wohnortes. Wenn wir also junge Familien im Kreis halten oder dazu bringen wollen, sich bei uns anzusiedeln, müssen wir dieses Angebot vorhalten. Die AWO ist dabei für uns im Kreis ein wichtiger und verlässlicher Partner. Ich verweise nur auf die beiden KiTas in Euskirchen mit insgesamt zehn Gruppen, die in den letzten Jahren in Euskirchen mit AWO-Trägerschaft neu entstanden sind.

Zunächst heißt es aber, den Kindergartenkonsens im Kreis zu sichern bzw. nach dem Ausscheren Bad Münstereifels wieder herzustellen!